Werkzeugbox. Jugend gerecht werden
Fachkräfte

Wie können Jugendamt, Agenturen für Arbeit und Jobcenter kooperieren?

Junge Menschen können in den „Jugendberufsagenturen“ sinnbildlich beim Übergang von der Schule in den Beruf von den Agenturen für Arbeit, den Jobcentern und der Jugendhilfe an die Hand genommen werden, um den Start in ihr Berufsleben zu erleichtern. 

Jugendberufsagenturen

Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD für die 18. Legislaturperiode (2013-2017) sieht vor, dass flächendeckend einzurichtende Jugendberufsagenturen die Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern II, III und VIII für unter 25-Jährige bündeln sollen. Dies ist ein echter Mehrwert, der jungen Menschen den Start in ihr Berufsleben entscheidend erleichtern kann.

„Jugendberufsagentur" steht als Sammelbegriff für regional unterschiedliche Modelle der Kooperation zwischen den Akteuren. Viele Jugendberufsagenturen nehmen besonders förderungsbedürftige junge Menschen in den Blick. Insbesondere im städtischen Bereich wie in Berlin, Bremen oder Hamburg ist der Ansatz breiter. Diese Kooperationen haben als Zielgruppe alle jungen Menschen unter 25 Jahren. Die Entwicklung der Jugendberufsagenturen zeigt, dass die Einbindung der Schulen und der Wirtschaft wesentlich ist. Mit einem flächendeckenden Angebot sollen die Chancen der jungen Menschen erhöht und die Jugendarbeitslosigkeit wirksam und nachhaltig bekämpft werden.

Der Deutsche Verein hat 2016 zehn wichtige Erfolgsmerkmale guter Jugendberufsagenturen veröffentlicht. Diese können Grundlagen für ein Leitbild sein.

Best-Practice-Beispiele:

Weiterführende Informationen und Hintergründe zu Jugendberufsagenturen und dem Übergang ins Berufsleben finden sich auch in der Ausgabe 16 des Magazins Dreizehn, welches vom Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit herausgegeben wird.