Werkzeugbox. Jugend gerecht werden
Fachkräfte

Wie lassen sich (Frei-)Räume mit Jugendlichen gestalten?

Das Bundesamt für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat sich im Projekt Jugend.Stadt.Labor intensiv mit Freiflächennutzung beschäftigt. Hier erfahren Sie wie Sie Jugendliche dabei unterstützen können, Leerstand und Freiflächen zu erschließen und eigene Nutzungskonzepte zu erstellen.

(Frei-)Raumnutzung

Räume für Jugendliche sind oft ein knappes Gut. Entweder gibt es nicht genug Mittel, um Jugendräume zu finanzieren, oder die Konkurrenz um freie Räumlichkeiten in der Stadt ist zu groß. Dieser Herausforderung wurde in den letzten Jahren immer häufiger mit Zwischennutzungen von Leerstand und Aneignung von Brachflächen begegnet. Mit dem Projekt „Jugend.Stadt.Labor“ des BBSR wurden zahlreiche dieser Unternehmungen begleitet und unterstützt. Publikationen fassen das Gelernte zusammen und dienen so als wertvolle Anregung für vergleichbare Projekte in anderen Kommunen.

Jugend.Stadt.Labor

Die Publikation „Jugend.Stadt.Labor“ greift auf über 100 Seiten zahlreiche Aspekte von „Freiräumen“ auf. Dabei gibt es sowohl eher theoretische Betrachtungen, die sich mit Jugendlichen als Akteuren der Stadtentwicklung und Jugendbeteiligung befassen, als auch praktische Beispiele und Ansätze. Unter dem Schlagwort „Jugend.Stadt.Labore auf dem Land“ wird dieser Lebensraum nochmal besonders in den Blick genommen. Eine Erörterung von Strategien zur Förderung und Kooperation legt die Grundlagen für die Nachhaltigkeit von Freiraumnutzungen. Die Publikation ist sowohl als PDF als auch kostenfrei als gedruckte Broschüre beim BBSR erhältlich. 

Freiraumfibel

Mit der Freiraumfibel gibt es eine ganz konkrete Handreichung für Jugendgruppen und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer, um eine Vielzahl von rechtlichen und praktischen Fragen zur Aneignung und Gestaltung von Räumen unterschiedlichster Art zu beantworten. Die Fibel gibt es sowohl als PDF zum Download  als auch kostenfrei als gedruckte Broschüre beim BBSR.