Förderprogramm für junge Menschen: Erasmus+ Jugend

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Themen

Internationales Qualifizierung

Zielgruppe

Fachkräfte Jugendliche

Erasmus+ Jugend ist der Programmteil für alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung.

Je nach Aktion und Projekt richtet sich Erasmus+ Jugend an junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren. Damit nimmt der Programmteil die ganze Lebensphase Jugend in den Blick.

Junge Menschen erlangen über das Programm wichtige Schlüsselkompetenzen für ihre persönliche Entwicklung sowie für ihre gesellschaftliche und politische Partizipation. Junge Europäerinnen und Europäer gestalten die Zukunft der EU mit. Solidarität und Toleranz über Grenzen hinweg will das Programm wecken und jungen Menschen zu einer aktiven europäischen Bürgerschaft ermutigen. Fachkräfte der Jugendarbeit entwickeln ihre professionellen Kompetenzen weiter und können damit die Qualität ihrer Arbeit und ihrer Angebote steigern. Beteiligte Organisationen vernetzen sich, bauen ihre Kapazitäten aus und tragen zur Entwicklung von Qualität, Kreativität und Innovation im Jugendbereich bei.

Folgende Fördermöglichkeiten gelten für den Jugendbereich:

Leitaktion 1
In diesem ersten und von den Fördermitteln her größten Aktionsbereich werden Jugendbegegnungen und Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit gefördert. Hinzu kommen Jugendpartizipationsprojekte; hier sind auch Projekte zum EU-Jugenddialog und (transnationale sowie nationale) Jugendinitiativen aufgehoben. Auch DiscoverEU ist ab 2021 Teil der Leitaktion 1 von Erasmus+ Jugend.

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Leitaktion 2
Im zweiten Aktionsbereich werden „Kooperationspartnerschaften“ unterstützt, die auf Qualitätsentwicklung und Kapazitätsaufbau im Jugend- und Bildungsbereich abzielen. Bei den „Small-scale Partnerships“ steht vorwiegend das “Organisations-bezogene Lernen und Kapazitätsaufbau”, also z.B. der Aufbau von Partnerschaften und das Peer Learning im Vordergrund.

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Leitaktion 3
In der Leitaktion 3 wurden bis Ende 2020 Projekte des EU-Jugenddialogs gefördert. Ab 2021 gehen diese in das neue Format „Jugendpartizipationsprojekte“ innerhalb der Leitaktion 1 über. Alle geförderten LA3-Projekte können wie bewilligt weiter umgesetzt und zu Ende gebracht werden.

2021 – 2027 sind in Leitaktion 3 ausschließlich zentral geförderte Projekte verortet.

Antragsberechtigt sind:

  • Organisationen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Verbände und Vereine im Jugendbereich
  • Lokale, kommunale & regionale Behörden
  • Jugendliche, die sich in informellen Gruppen zusammenfinden (in einigen Bereichen)
  • gGmbH
  • sonstige Akteure aus dem Bildungs- und Jugendbereich sowie Akteure des Arbeitsmarkts (in einigen Bereichen und unter speziellen Bedingungen)

Der deutsche Ansprechpartner für das EU-Programm Erasmus+ Jugend ist die Nationale Agentur JUGEND für Europa mit Sitz in Bonn.